Zugang und Mobilität
Für Personen mit eingeschränkter Mobilität oder Gehbehinderungen bemüht sich das Mémorial Alsace-Moselle, den Zugang zu seinem Gelände zu erleichtern:
- Der ebenerdige Zugang ist mit dem Auto über den oberen Bereich des Geländes möglich.
- Beschilderung „Mémorial Alsace-Moselle“ mit dem entsprechenden Barrierefrei-Symbol.
- Vier Parkplätze sind speziell für diesen Zweck reserviert.
- Bereitstellung (auf Anfrage) von drei manuellen Rollstühlen.
- Der Rundgang beinhaltet bewusst einen unebenen Boden, um das von den Elsässern und Mosellanern während der Annexionszeit empfundene Unbehagen zu veranschaulichen. Der Weg bis zum Empfang wurde jedoch mit einer sanften Steigung gestaltet, um für Personen mit eingeschränkter Mobilität zugänglich zu bleiben.
- Zwei barrierefreie Aufzüge erschließen das gesamte Mémorial.
- Informationsmaterialien sind auf der Höhe von Rollstuhlfahrenden angebracht.
Parken
Der offizielle Parkplatz, gegenüber dem Gelände gelegen (ca. 15 Minuten zu Fuß), verfügt über fünf barrierefreie Stellplätze in der Nähe der „Mauer der Namen“.
Barrierefreie Sanitäranlagen
Barrierefreie Toiletten befinden sich:
- Am Empfang
- Im Shop
- An zwei Stellen entlang des Rundgangs
- Im Dokumentations- und Archivzentrum
Visuelle Orientierung und Begleitung für sehbehinderte Personen
- Vor jeder Treppe sind taktile Bodenindikatoren angebracht.
- Die Stufen sind mit rutschhemmenden Kanten sowie kontrastierenden weißen Setzstufen ausgestattet.
- Zwei barrierefreie Aufzüge erschließen das gesamte Gelände (Dauerausstellung, Veranstaltungs- und Ausstellungsräume, Shop, Dokumentations- und Archivzentrum).
- Jede Ebene wird auf Französisch angesagt, und die Tasten verfügen über eine Beschriftung in Brailleschrift.
- Die Besucher-App, kostenlos auf dem Smartphone herunterladbar, stellt ebenfalls ein geeignetes Hilfsmittel dar.
- Blindenführhunde sind im Rundgang erlaubt.
Hörkomfort und Sicherheit
- Am Empfang ist eine induktive Höranlage (BIM) installiert, um die Kommunikation mit dem Personal zu erleichtern.
- In jeder Sanitäranlage ist ein Alarmsystem installiert, um auf eine unmittelbare Gefahr hinzuweisen, insbesondere im Brandfall.
Kognitive Barrierefreiheit
In Zusammenarbeit mit dem ESAT de la Ganzau – ARSEA wird derzeit ein FALC-Dokument (Leichte Sprache) erstellt, um die Vorbereitung und den Besuch des Mémorials zu erleichtern.