1950-1954: NEIN ZUR EUROPÄISCHEN ARMEE

NEIN ZUR EUROPÄISCHEN ARMEE

Von 1950 bis 1954

Als 1950 die kommunistischen Truppen aus dem Norden in Südkorea einmarschierten, wurde eine Konfrontation zwischen den Vereinigten Staaten und der UdSSR auf dem europäischen Boden befürchtet. Um der sowjetischen Bedrohung entgegenzuwirken, unterstützen die Vereinigten Staaten ihre Verbündeten, die sich auf dem Weg der Versöhnung befinden, indem sie die Wiederaufrüstung der Bundesrepublik Deutschland vorbereiten. Der Schuman-Plan und die Gründung der Europäischen Gemeinschaft für Kohle und Stahl (EGKS) wecken die Hoffnung einer baldigen europäischen Integration, einschließlich im militärischen und politischen Bereich.

Das Projekt der Europäischen Verteidigungsgemeinschaft (EVG) sieht die Schaffung einer europäischen Armee unter einheitlichem Kommando vor, in die auch die künftigen deutschen Einheiten integriert werden sollen.

Die Debatte tobt zwischen den Anhängern und Gegnern des föderalistischen Ansatzes.

Sowohl die EVG als auch die EPG (Europäische Politische Gemeinschaft) werden 1954 von der französischen Nationalversammlung zurückgewiesen.

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